Nitrat im Grundwasser – was ist los mit Deutschlands angeblich bestkontrolliertem Lebensmittel?

Fakt ist: Deutschland ist für seine 80 Millionen Einwohner ein flächenmäßig relativ kleines Land.

Zudem wird ein Anteil von 52,4% landwirtschaftlich genutzt. Grundwasserbelastende Mastanlagen schießen wie Pilze aus dem Boden. So steht Deutschland an Platz 3 der größten Schweinefleischproduzenten weltweit. Da ist es nicht verwunderlich, dass Nitrat im Grundwasser schnell zu einem Problem wird.

Im folgenden Artikel aus “Deutschlandfunk” vom 24.8.2016  wird klar, weshalb die Grenzwerte für Nitrat teilweise kaum noch einzuhalten sind:

http://www.deutschlandfunk.de/hendricks-vorstoss-mit-baurecht-gegen-massentierhaltung.769.de.html?dram%3Aarticle_id=363960

160 Millionen Kubikmeter Gülle landen jedes Jahr unbearbeitet auf Deutschlands Feldern. Viel zu viel, um vom Boden aufgenommen zu werden, vieles davon landet als Nitrat im Grundwasser. Deutschland hat die zweitschlechteste Wasserqualität in Europa. Schuld ist die Massentierhaltung, Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, SPD, ist sie schon lange ein Dorn im Auge. Doch federführend zuständig ist nicht sie, sondern das von ihrem CSU-Kollegen Christian Schmidt geführte Landwirtschaftsministerium.

Hendricks will jetzt über einen Umweg gegen Megaställe vorgehen: Mithilfe von Umweltauflagen und dem Baurecht. Viele Bürger würden mittlerweile aus Tierschutzgründen die Riesenmastanlagen ablehnen, betonte Hendricks –Geruchsbelästigung, Antibiotika im Trinkwasser und Luftverschmutzung durch Ammoniak und Feinstaub wollten viele Anwohner nicht mehr hinnehmen.”

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